Flexibler in sozialen Situationen

 Altenmedingen. Faustlos -das ist ein Curriculum zur För­derung der sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, das sich vielfach bewährt hat. Es wurde vom „Bündnis für Kinder -gegen Ge­walt" initiiert. Auch im Alten­medinger Kindergarten und an der Grundschule soll dieses Pro­jekt starten. Zu einer Fortbil­dung kamen jetzt die Erzieherin­nen und Lehrkräfte zusammen.

Einen ganzen Tag lang war Andrea Stephan vom Heidel­berger Präventionszentrum vor Ort, um gezielt zu schulen und somit auch die hohe Qualität und Effektivität des Projektes „Faustlos" zu gewähren. Nach einer Einführung in den Aufbau und die Hintergründe des Curriculums gab es praktische Übungen und einzelne Lektionen. Für die Vermittlung der Lerninhalte gibt es besondere Materialien für die Grundschule und den
Kindergarten. So kamen auch die beiden Handpuppen, der Hund „Wilder Willi" und die Schnecke „Ruhiger Schneck" zum Vor­schein. „In drei Einheiten wird es um Empathieförderung, Im­pulskontrolle und Umgang mit Arger und Wut gehen", so die Ausbilderin. „Übergeordnetes Ziel von Faustlos ist die Erweite­rung des Verhaltens- und Erleb­nisrepertoires von Kindern, da­mit sie flexibler auf die verschie­densten sozialen Situationen reagieren können und an Kon­fliktfähigkeit und Selbstbe­wusstsein gewinnen."

Dank vielseitigen Sponso­rings konnten die Grundlagen -von den Materialien bis zu den Seminarkosten - geschaffen werden, so dass es bald mit dem Kurs losgehen kann. „Wir haben uns bewusst für dieses Pro­gramm entschieden, weil es wei­terführend ist und wir mit der Schule zusammenarbeiten kön­nen", so die Leiterin des Alten­medinger Kindergartens „Son­nenblume", Sabine Warnecke.