Verpflegungskonzept der Grundschule Altenmedingen

 

Ab dem Beginn des Schuljahres 2017/2018 besteht für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Altenmedingen die Möglichkeit, am Ganztagsangebot mit Mittagessen teilzunehmen. An die Eltern wurde ein Fragebogen ausgeteilt, der die Erwartungen und Wünsche an das Verpflegungsangebot abfragt. 57 Fragebögen wurden an die betroffenen Eltern ausgeteilt. Von diesen wurden 37 Fragebögen wieder zurückgegeben. In 7 Fragebögen teilten die Eltern mit, dass sie ihr Kind nicht zum Ganztagsangebot mit Mittagessen anmelden wollen. Dadurch wurde deutlich, dass 30 Kinder am Mittagessen teilnehmen werden. Davon sollen wiederum 12 Kinder an allen vier Tagen zum Mittagessen bleiben. Auf Grundlage dessen kann nun ein individuelles Verpflegungskonzept für unsere Schule erstellt werden.

 

Qualitätsanforderungen an das Mittagessen:

Sowohl für die Eltern als auch für die Lehrer ist es wichtig, dass die Schule ihre Vorbildfunktion erfüllt. Aufgrund dessen wird auf ein gesundes, vollwertiges Mittagessen großen Wert gelegt. Die Schülerinnen und Schüler sollen intuitiv erfahren, welche Lebensmittel gesund sind und sich dadurch einer gesunden Ernährung bewusst werden und dieser für sich selbst verinnerlichen. Dies ist auch im Präventionskonzept der Schule verankert.

Das Mittagsessen für die Kinder der Grundschule Altenmedingen soll mit frischen Zutaten zubereitet werden. Täglich sollen Salat, Obst und Gemüse in das Mittagessen integriert oder als Nachspeise gereicht werden. Dabei ist zu beachten, dass die Zutaten von regionalen Anbietern stammen und bestenfalls Bio-Qualität haben. Es ist nicht notwendig, dass das Mittagessen täglich eine Fleischkomponente beinhaltet.

Die Mahlzeiten sollen vielseitig, kindgerecht und abwechslungsreich gestaltet werden, sodass jedes Kind etwas essen kann, das es mag. Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass auch Joghurt, Brötchen, Müsli oder Ähnliches bereit steht, falls einzelnen Kindern das Essen überhaupt nicht zusagt.

Unerwünscht sind Suppen und Süßspeisen als Hauptmahlzeit (z.B. Milchreis). Selbstverständlich soll auch auf die Verwendung von Glutamaten, Fertiggerichten, Mehlschwitzen etc. verzichtet werden. Des Weiteren sollen Lebensmittel, die bei Kindern grundsätzlich nicht besonders großer Beliebtheit erfreuen, nicht verwendet werden (Pilze, Fisch etc.).

Im Weiteren sollen die Kinder die Möglichkeit haben, zu jeder Zeit freien Zugang zu einem zuckerfreien Getränk zu haben. Bei entsprechender Bestätigung von behördlicher Seite, dass das Leitungswasser der Schule und des Gemeindehauses Trinkwasserqualität hat, ist vorgesehen, das Wasser an die Schüler auszugeben.

 

Verpflegungsbesonderheiten:

2 Kinder sind Vegetarier, weshalb Fleisch entweder als gesonderte Komponente anzubieten ist oder eine vegetarische Variante gestellt werden soll. Dabei sollten ins Besondere Milchprodukte labfrei und gelantinefrei sein. Des Weiteren leidet ein Kind unter Laktoseintoleranz, ein anderes Kind hat eine Allergie gegen Erdnüsse. Dies muss besonders berücksichtigt werden, damit auch diese Kinder am Mittagessen teilnehmen können.

 

Austeilen des Mittagessens:

Das Mittagessen soll täglich von einer Küchenhilfe ausgeteilt werden, mit der Möglichkeit, dass sich die Schüler die einzelnen Komponenten selbst wählen. Es sollen keine fertigen Tellergerichte ausgeteilt werden, damit eine Verschwendung der Speisen vermieden wird.

 

Preisvorstellung:

Der Großteil der Eltern ist bereit, einen Preis von 3,50€ pro Mahlzeit zu zahlen.

 

Qualitätsanforderungen:

Um die Qualität des Essens sicherzustellen und zu steigern, wäre es wünschenswert, in regelmäßigen Abständen die Schüler und Lehrer zu befragen, um gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.